Frage:
Wie kann man die Geschwindigkeit, mit der ein Windows-Rechner auf das WEB zugreift, VERRINGERN?
mikado
2012-01-29 01:54:46 UTC
Wie kann man die Geschwindigkeit, mit der ein Windows-Rechner auf das WEB zugreift, VERRINGERN?

Die Frage klingt zunächst merkwürdig, ich weiß.

Ich betreibe ein kleines kabelgebundenes Netzwerk. Einer meiner User belegt ständig soviel Bandbreite beim Zugriff auf das Internet (verbotenerweise permanentes Skypen, downloaden, Videos schauen), dass meine anderen Mitarbeiter gebremst werden, wenn sie den Zugriff zum Internet dienstlich nutzen wollen. Sie warten inzwischen, bis er nach Hause gegangen ist.
Das kann aber so nicht richtig sein.
Wie könnte ich den Zugriff unseres "Dauer-WEBBERS" (Windows-Rechner) technisch so verlangsamen, dass meine anderen Mitarbeiter wieder vernünftig arbeiten können?
Ich hoffe, dass ich auf diese Weise eine Kündigung vermeiden kann.
Vier antworten:
dt_countryfan
2012-01-29 03:31:59 UTC
Du bist der Chef?



Dann kannst Du erst mal eine Dienstanweisung erlassen bzw vertraglich festlegen wie das Internet genutzt werden darf. Bei Zuwiderhandlung wäre dann eine Abmahnung möglich. Das wäre der richtige und sicherste Weg.



Ein anderer Weg, der jedoch Geld kostet ist es den Rechner und/oder den User in der Bandbreite zu beschränken (Schlagwort QOS) oder besser dem User einige Applikationen zu sperren. Dazu bietet sich die Verwendung eines speziellen Linux-Routers statt einem Kaufrouter an. Sicherlich wäre es auch mit einem teuren Kaufrouter voin Cisco oder einer Check-Point Firewall möglich, aber teurer.



Schau Dir mal IPCOP an:

http://www.ipcop.org

http://www.ipcop-foum.de
MeMeMe
2012-01-29 10:10:11 UTC
So etwas kann man bei modernen Routern unter dem Begriff QoS (Quality of Service) einstellen. Damit kannst du bestimmten Diensten eine höhere bzw. niedrigere Priorität zuweisen. Die Datenpakete für entsprechende Dienste werden dann eben mehr respektive weniger bevorzugt als die anderer Dienste.



Abgesehen davon solltest du natürlich die Regeln, die du aufstellst (z.B. kein privates Internetsurfen) auch konsequent durchsetzen. Vielleicht kannst du ihm das zunächst mal in einem persönlichen Gespräch mitteilen, wenn das nicht reicht sollten dann auch Abmahnung und Kündigung folgen.



Nachtrag:



Naja, soziales Gewissen hin oder her. Wenn er die anderen Mitarbeiter mit seiner Surferei in ihrer Arbeit behindert ist irgendwo schon eine Grenze überschritten. Immerhin gefährdet er damit dann im Extremfall nicht nur seinen eigenen Arbeitsplatz sondern auch den seiner Kollegen.
anonymous
2012-01-29 10:07:01 UTC
Du wirst um eine Abmahnung mit Kündigungsandrohung nicht herum kommen.

Wenn Du seine Zugriffsgeschwindigkeit tatsächlich herabsetzen würdest, würde er noch mehr Zeit unproduktiv mit Videos schauen, downloaden und skypen verbringen als jetzt schon.

Also: Verbote nicht nur aufstellen, sondern konsequent auf die Einhaltung achten!
?
2012-01-29 10:01:18 UTC
Mann, Mann, Mann - du willst "Chef" sein?



Setz` deinen Arbeitszeitvernichter mal auf den heißen Stuhl

und mach ihm klar, dass da was komplett schief läuft...!


Dieser Inhalt wurde ursprünglich auf Y! Answers veröffentlicht, einer Q&A-Website, die 2021 eingestellt wurde.
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